Berlin

erweiterung und umbau staatliche ballettschule
berlin-pankow

Ankauf  I  Wettbewerb 2006
NF 8.100 m² (Alt- und Neubau)

im Büro agn

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Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll

Die Verfasser spielen in ihrem Entwurf mit der Dualität von Öffnen und Schließen. Sie thematisieren die neue Staatliche Ballettschule städtebaulich überzeugend durch klare, durchläufige Einfassungen des Quartiers mit Mauern unterschiedlicher Höhe und Qualität, bzw. mit Gebäuden, als kontemplativen Ort, zum einen als Schutzraum für die Schüler, zum anderen als aktiven, kreativen, funktional perfekt organisierten Arbeitsraum, bis hin zur Oase der Regeneration im Inneren mit direkter Anbindung der Cafeteria. Eine als Allee ausgebildete Traverse definiert die mögliche Verbindung der Öffentlichkeit durch das Gelände hindurch und bettet damit überzeugend und selbstverständlich die bereits vorhandenen Hallen der Artistik in das Gesamtensemble ein.

[...] Der signifikante Eingangsbereich Ecke Erich-Weinert / Hosemannstraße überzeugt in Lage und seiner großzügigen Foyerzone, die unmittelbar den für die Öffentlichkeit zugänglichen großen Ballettsaal souverän anbindet.

[...] Die Arbeit liegt hinsichtlich des vorgegebenen Kostenrahmens im günstigen Bereich.